Informationsmaterial

Liste der anerkannten "Angebote zur Unterstützung im Alltag"

Hier finden Sie Liste der anerkannten "Angebote zur Unterstützung im Alltag" nach § 45a SGB XI
(ehemals: "Niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote")

Liste für die Regio Aachen/Eifel

Angebotsübersicht Demenz für Herzogenrath

Die Angebotsübersicht Demenz für Herzogenrath wurde im Rahmen des Projekts "Lokale Allianz für Menschen mit Demenz in Herzogenrath" durch eine Arbeitsgruppe erarbeitet. Sie bietet eine Übersicht lokaler Angebote für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

Die Übersicht können Sie hier laden

Broschüre "Menschen mit Demenz in der Arztpraxis"

Schon heute sind Patientinnen und Patienten mit Demenz eine Herausforderung für den gewohnten Praxisablauf. Demenzbedingte Fähigkeitsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten beeinträchtigen die klar strukturierten Arbeitsabläufe. Der Umgang mit den Betroffenen und Angehörigen nimmt zusätzlich zeitliche Ressourcen in Anspruch, die im Praxisalltag allzu oft nicht vorhanden sind. Durch den demografischen Wandel wird die Zahl der an Demenz erkrankten Patientinnen und Patienten in den ärztlichen Praxen in den nächsten Jahren weiter steigen.

Demenzspezifische Kommunikations- und Handlungskompetenzen erleichtern den Umgang mit den Erkrankten und helfen dabei, Patientinnen und Patienten mit Demenz adäquat zu versorgen. Diese Broschüre enthält grundlegende Informationen zum Krankheitsbild, Hilfen zum Umgang mit Menschen mit Demenz und Adressen von wichtigen Beratungsstellen.

Hier können Sie unsere Broschüre downloaden

Für Exemplare in gedruckter Form wenden Sie sich bitte an das Demenz-Servicezentrum Regio Aachen/Eifel, unter der Telefonnummer: 02404 / 90 32 780

Übersicht über die Veröffentlichungen der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen

Hier finden Sie eine Übersicht über die Publikationen , die im Rahmen der Veröffentlichungsreihe „Demenz-Service“ mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen bislang erschienen sind. Sie sind teilweise hier auch im Download verfügbar.

Die Publikationen sind für Interessenten aus NRW bei den Demenz-Servicezentren Nordrhein-Westfalen für Selbstabholer kostenlos erhältlich. Gegen eine Versandkostenerstattung können sie bei der Koordinierungsstelle der Landesinitiative im Kuratorium Deutsche Altershilfe bestellt werden.

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Wegweiser Demenz für die StädteRegion Aachen

Frontansicht Wegweiser Demenz für die StädteRegion Aachen

Der Wegweiser Demenz ist eine Broschüre, die gemeinsam von der Alzheimer Gesellschaft Städteregion Aachen, dem Demenznetz Aachen, dem Demenz-Servicezentrum NRW Regio Aachen/Eifel, der Beratungsstelle des Gerontopsychiatrischen Zentrums der Alexianer Aachen GmbH sowie der Städteregion selbst herausgegeben wurde.

Hier können Sie den Wegweiser laden

Vorträge / Handouts der Fachtagungen

Vorträge der Fachtagung "Wohnen bei Demenz..."

Wohnungsanpassung im Alter und bei Demenz
Marcus Sauer

Technikunterstütztes Wohnen und
Handbuch: Wohnen mit technischer Unterstützung
Patrick Ney, M.Sc.

Möglichkeiten der Finanzierung von Maßnahmen der Wohnungsanpassung
Susanne Tyll, Dipl. Päd.; M.A.Pol. (liegt noch nicht vor)

Lebensqualität und Technik im Alter bei Menschen mit Demenz
Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher

 

Vorträge der Fachtagung zu den neuen Pflegereformen

Mehr als 100 Expertinnen und Experten aus Pflegeberatungsstellen, Pflegeeinrichtungen und den Kommunen informierten sich am Freitag, dem 11. Dezember, auf einer Veranstaltung des Demenz-Servicezentrums der Region Aachen-Eifel darüber, was ab 2017 auf die Pflegebedürftigen zukommt.„Die Pflegereform sorgt dafür, dass die Pflegebegutachtung...weiterlesen

Hier können Sie die Vorträge der Fachtagung laden:

Die aktuelle Pflegereform: Chancen für die Versorgung von Demenzkranken in NRW, Dirk Suchanek

Das Pflegestärkungsgesetz I: Worauf Demenzkranke und ihre Angehörigen bereits heute Anspruch haben, Hasan Alagün

Wie funktioniert das neue Begutachtungsassessment?, Dr. Andrea Kimmel

Der desorientierte Mensch im Krankenhaus - durch Prävention Belastungen reduzieren, Kosten senken

Eine stetig älter werdende Gesellschaft hat zur Folge, dass auch immer mehr ältere Menschen im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ein großer Teil dieser Menschen kommt mit einer bereits bestehenden demenziellen Erkrankung ins Krankenhaus oder erleidet während des Aufenthalts dort ein Delir. Schätzungen gehen davon aus, dass dies bei durchschnittlich mehr als einem Viertel der Krankenhauspatienten über 60 Jahre vorkommt.
Als Folge berichten viele Betroffene hinterher von tagelangen alptraumartigen Halluzinationen und extremer Desorientierung. Bei Patienten mit bestehender demenzieller Vorerkrankung kann diese durch das Auftreten eines Delirs schneller voranschreiten.
Häufig wird ein Delir jedoch nicht erkannt, verharmlosend als "Durchgangssyndrom" abgetan oder mit einer bis dahin nicht erkannten Demenz verwechselt. Es handelt sich jedoch um einen  lebensbedrohlichen, akuten medizinischen Notfall, der durch eine zielgerichtete Prävention und insbesondere Schulungen aller im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen in vielen Fällen verhindert werden könnte. Neben diagnostischen Inhalten sollten Schulungen zum Thema Delirprävention u.a. auch rechtliche Grundlagen von freiheitsentziehenden Maßnahmen bei Selbst- und Fremdgefährdung enthalten.
Die Vermeidung eines Delirs führt zu einer erheblichen Reduktion der Mortalität und Morbidität und nicht zuletzt massiver Kostenersparnis.

Delir im Krankenhaus

Eine stetig älter werdende Gesellschaft hat zur Folge, dass auch immer mehr ältere Menschen im Krankenhaus behandelt werden. 
Erleiden sie dort ein Delir, so bleibt dies in der Regel nicht ohne Folgen. Viele Betroffene berichten hinterher von tagelangen, alptraumartigen Halluzinationen und extremer Desorientierung. 
Betrifft das Delir Patienten mit demenziellen Vorerkrankungen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Demenzerkrankung  schneller voranschreitet.
Häufig wird ein Delir jedoch nicht erkannt, verharmlosend als "Durchgangssyndrom" abgetan oder mit einer bis dahin nicht erkannten Demenz verwechselt.
Ein Delir ist jedoch ein lebensbedrohlicher, akuter medizinischer Notfall, der bei richtiger Diagnostik und Behandlung vollständig reversibel sein kann.

Rückblick: Präsentationen der Referentinnen und Referenten

Diagnostik und Therapie bei Delirverdacht
Prof. Dr. Walter Hewer, Vinzenz von Paul Hospital Rottweil
Delirpraevention perioperativ - was hilft?
Dr. Simone Gurlit, Franziskus Hospital Münster
Delirmanagement auf der Intensivstation
Stefanie Monke (MScN)
HELP- Ein Programm zur Prävention, Diagnostik und Therapie des Delirs
Julia Bringemeier, Evangelisches Krankenhaus Bielefeld

Weiteres Material zu dem Thema Delir im Krankenhaus:
Der alte Mensch im OP

Eine Publikation des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen